1980 bis 1990
 
1. Bauabschnitt
Der erste Bauabschnitt hatte folgende Planung:
Aufenthaltsraum, kleine Küche, Schießraum für Luftdruckwaffen (8 Stände), zwei Toiletten und ein kleiner Auswertungsraum in den oberen Räumen. In den Kellerräumen nochmals vier Stände für Luftdruckwaffen, Kühlraum, Heizung und Flur.
Die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes erfolgte am 17.8.1982. Die Einweihungsfeier des neuen Schützenhauses fand am 4.9.82 statt.
Der 1. Vorsitzende Walter Krause konnte zu dieser Feier viele geladene Gäste und Mitglieder begrüßen und gab dabei einen Rückblick über den Neubau ab.
Mit der Inbetriebnahme hat der Verein mithin:
8 Stände mit automatischer Zuganlage für Luftdruckwaffen und 4 Stände mit Handzuganlage für Luftdruckwaffen.
Am 5.12.1981 fand erstmalig das Stadtpokalschießen für Vereine usw. im Schützenhaus statt.
Bei der Jahreshauptversammlung am 31.1.1981 wurde eine neue Vereinssatzung erstellt, die noch jetzt ihre Gültigkeit hat, ausgearbeitet von Bernhard Görge.
Nachdem der erste Bauabschnitt fertig war, ging die Planung für den zweiten Bauabschnitt weiter, für die KK- Stände Gewehr und Pistole. In der Zwischenzeit bis zur Fertigstellung der KK- Anlagen benutzte der Verein überwiegend den Schießstand in Momberg.
Nach langem Planen und Finanzierungsgesprächen:
1984 wurde die Baugenehmigung für den zweiten Bauabschnitt erteilt und sofort mit der Arbeit begonnen. Der 1. Vorsitzende musste wiederum viele Wege gehen, bis die Finanzierung geregelt war. Viele Rücksprachen waren notwendig.
2. Bauabschnitt
Eine Bleibe für Waffen und Munition hatten wir nicht, diese mussten durch die Schießwarte immer mit nach Hause genommen werden. Dieses gab oft Probleme, die aber erfreulicherweise durch Manfred Huhn gelöst wurden. Dank seiner Beziehungen konnten wir  zwei Tresore günstig erwerben und Waffen und Munition haben seither einen günstigen Platz.
Erfreulicherweise konnte der zweite Bauabschnitt teilweise im Februar 1987 fertig gestellt werden. Und zwar mit 6 KK- Ständen 50 Meter mit automatischer Zuganlage und 5 Stände 25 Meter für Pistole mit Drehscheibenanlage.
Den ersten Schuss für die Inbetriebnahme gab Hermann Dauzenroth und den ersten Schuss für die Pistolenanlage gab Gunthard Back am 15.2.1987 um 15:00 Uhr ab.
In 1988 wurde Robert Paul zum 1. Vorsitzenden gewählt, nachdem Walter Krause nach zehnjähriger Tätigkeit als 1. Vorsitzender auf eine Wiederwahl verzichtete.
Bei dieser Versammlung wurde beschlossen, dass das 100 jährige Stiftungsfest am 18. und 19.8.1990 stattfinden soll.
Am 6. Januar 1988 wurde Theo Huhn zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Mit der Fertigstellung der 100 m- Anlage für Gewehr mit automatischer Zuganlage erfolgte die Genehmigung am 14.12.1989.
Mithin verfügt der Verein für den KK- Stand:
6 Stände für 50 m
2 Stände für 50 m und 100 m Benutzung
5 Stände für Pistole.
 
© Schützenverein
„Horrido“ 1890 e. V. Stadtallendorf
Zusammengestellt von Erich Feldpausch
Niedergeschrieben von Kirsten Ruckat
Bearbeitung und Druck: Peter Schick